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Pressemitteilung

Hamburg, 5. Mai 2026

InnerPulse 3.0: klinisches Mental-Health-Screening, das das iPhone nie verlässt

On-Device iOS-Mood-Tracker mit neuer Year-in-Pixels-Auswertung, Apple-Health- Anbindung und Privacy Center - pünktlich zum Mental Health Month.

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In den Medien

Schnellfakten

App-Name
InnerPulse - GAD-7 & PHQ-9
Plattform
iOS (iPhone)
Kategorie
Health & Fitness
Aktuelles Ranking
Platz 13, Paid Health & Fitness, Deutschland (Stand 28.04.2026)
Version
3.0
Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Hindi, Japanisch, Vereinfachtes Chinesisch
Preismodell
Einmalkauf, paid-upfront - keine Abos, keine In-App-Käufe
Datenerfassung
Keine. 0 Tracking. Komplett on-device.
Entwickler
Marvin Blome (Indie, Hamburg)
Bisherige Coverage
9to5Mac (Feature, 25.04.2026)

Boilerplate

InnerPulse ist eine privacy-first iOS-App für Selbstreflexion mittels der klinisch validierten Screening-Instrumente GAD-7 und PHQ-9. Komplett on-device, ohne Tracking, ohne Cloud, ohne Konto. Entwickelt vom deutschen Indie-Developer Marvin Blome. Verfügbar im App Store fürs iPhone in sieben Sprachen.

Zitate

Gründer-Zitate

- Marvin Blome, Founder InnerPulse

Externe Stimmen

Hintergrund

GAD-7 Generalized Anxiety Disorder Scale

Sieben-Item-Fragebogen zur Erfassung generalisierter Angstsymptome. Entwickelt 2006 von Robert L. Spitzer, Kurt Kroenke, Janet B.W. Williams und Bernd Löwe; publiziert im Archives of Internal Medicine. Wird heute weltweit in der Primärversorgung und Psychotherapie eingesetzt; gilt als kurzes, valides und reliables Screening-Tool.

Warum InnerPulse das nutzt: GAD-7 ist kurz genug für wöchentliche Anwendung, ohne lästig zu werden, und seine Schweregrad-Bänder lassen sich direkt mit dem abgleichen, womit Therapeut:innen ohnehin arbeiten - nützlich als Gesprächseinstieg in Therapie-Sitzungen.

PHQ-9 Patient Health Questionnaire

Neun-Item-Fragebogen zur Erfassung depressiver Symptome auf Basis der DSM-IV-Kriterien für Major Depression. Entwickelt 1999 von Spitzer, Kroenke und Williams im Rahmen des PRIME-MD-Projekts (Primary Care Evaluation of Mental Disorders). Internationaler De-facto-Standard für Depressions-Screening in Forschung und Praxis.

Warum InnerPulse das nutzt: PHQ-9 ist das Instrument, das die meisten Therapeut:innen im deutsch- und englischsprachigen Raum ohnehin verwenden. Den exakt gleichen Fragebogen in einer persönlichen App zu haben, bedeutet Kontinuität - keine Übersetzungs- oder Interpretations-Lücke beim Teilen der Ergebnisse mit Behandler:innen.

PHQ-4 Patient Health Questionnaire-4

Ultrakurzer Vier-Item-Fragebogen für ein gemeinsames Screening von Angst und Depression. Kombiniert die zwei Kern-Items aus GAD-7 (GAD-2) und die zwei Kern-Items aus PHQ-9 (PHQ-2). Entwickelt 2009 von Kroenke, Spitzer, Williams und Löwe; publiziert in Psychosomatics. Konzipiert als sehr ökonomisches Erst- oder Verlaufs-Screening, etwa in der Hausarztpraxis oder für regelmäßige Check-ins, wenn ein längerer Fragebogen nicht praktikabel ist. Auffällige Werte deuten auf eine vertiefende Erfassung mit GAD-7 oder PHQ-9 hin.

Warum InnerPulse das nutzt: PHQ-4 dauert etwa 30 Sekunden. Das ist das richtige Instrument für „Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt was ist"-Tage - ein niederschwelliger Puls-Check, der hilft zu entscheiden, ob ein längerer Fragebogen lohnt.

K-10 Kessler Psychological Distress Scale

Zehn-Item-Fragebogen zur Erfassung allgemeiner psychischer Belastung („psychological distress") über die letzten vier Wochen. Entwickelt Ende der 1990er Jahre von Ronald C. Kessler an der Harvard Medical School im Rahmen der US National Comorbidity Survey; publiziert 2002 in Psychological Medicine. Im Gegensatz zu GAD-7 und PHQ-9 fragt K-10 nicht spezifisch nach Angst oder Depression, sondern nach unspezifischen Symptomen psychischer Belastung (Nervosität, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, Anspannung). Wird unter anderem in nationalen Gesundheitssurveys in Australien und den USA eingesetzt und gehört zu den am breitesten validierten Distress-Skalen.

Warum InnerPulse das nutzt: K-10 ist weniger label-belastet als GAD-7 oder PHQ-9. Für Nutzer:innen ohne formale Diagnose, oder die unsicher sind, ob ihr Erleben „zählt", bietet es eine Möglichkeit, Belastung zu erfassen, ohne in eine Kategorie gedrückt zu werden.

Datenschutz

Die folgenden Aussagen sind keine Marketing-Versprechen, sondern technisch nachprüfbar. Apple stellt diese Informationen im App Store unter „App Privacy" zentral bereit; Netzwerk-Aktivität kann mit Standard-Tools wie Little Snitch (macOS), Charles Proxy oder mitmproxy verifiziert werden.

  • Apple Privacy Nutrition Label: „Data Not Collected" über alle Kategorien.
  • Netzwerk: Kein eigener Server-Backend, keine Analytics-Endpunkte. Zwei optionale Apple-Plattform-Features (WeatherKit für Wetter-Faktoren, On-Device Speech für Sprach-Notizen) sind standardmäßig aus; bei expliziter Aktivierung kontaktieren sie ausschließlich Apple-Services.
  • Datenpersistenz: Lokale SwiftData-Speicherung auf dem Gerät. Keine iCloud-Synchronisation, kein eigener Server-Backend.
  • Konto: Kein User-Account erforderlich. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Erfassung.
  • SDKs: Keine Analytics-, Werbe- oder Tracking-SDKs eingebunden.
  • Feedback: Über expliziten User-initiierten Mailto-Link - keine versteckte Telemetrie.

FAQ

Warum nur iPhone?

InnerPulse ist nativ in SwiftUI und SwiftData gebaut, mit tiefer Integration in Apple-Plattform-Features, die das Privacy-Versprechen architektonisch durchsetzbar machen: On-Device-Speicherung, opt-in HealthKit, opt-in WeatherKit. Eine Android- oder Web-Version müsste das Security-Modell von Grund auf neu bauen. Als Solo-Entwickler zählt Fokus.

Warum keine iPad-Version?

Mood-Tracking ist eine Hosentaschen-Routine, keine Desk-Aktivität. Das Interaktions-Modell - kurze Check-ins zwischen Terminen, beim Spaziergang, vor dem Schlafen - setzt ein Handy in der Hand voraus. iPad-Support würde die Oberfläche erweitern, ohne klaren Use-Case.

Warum Einmalkauf statt Abo?

Die meisten Abo-Apps müssen Engagement maximieren, um die monatliche Gebühr zu rechtfertigen. Mental-Health-Apps sind besonders anfällig für diese Falle: Streaks, Benachrichtigungen, Gamification - alles darauf ausgelegt, dass Nutzer:innen die App öffnen, nicht dass sie sich besser fühlen. Ein Einmalkauf entfernt diesen Interessenkonflikt. Die App verdient einmal Geld und hat danach keinen kommerziellen Grund, Verhalten zu manipulieren.

Ist das ein Medizinprodukt oder Diagnose-Tool?

Nein. InnerPulse ist ein Selbstreflexions-Tool. Die enthaltenen Fragebögen (GAD-7, PHQ-9, PHQ-4, K-10) sind Screening-Instrumente - sie helfen Mustern zu erkennen, nicht Diagnosen zu stellen. Die App kommuniziert das an mehreren Stellen explizit und verweist bei erhöhten Werten auf professionelle Hilfe.

Wie ist das Privacy-Versprechen verifizierbar?

Drei Checks, die jede:r Techniker:in in unter 10 Minuten durchführen kann: - Apple Privacy Nutrition Label im App-Store-Listing. - Netzwerk-Monitor (Little Snitch auf macOS, Charles Proxy, mitmproxy) bei Nutzung: mit Default-Einstellungen kein Outbound-Traffic. - PrivacyInfo.xcprivacy in der App: Tracking-Flag ist false, erfasste Daten sind als nicht mit Nutzer-Identität verknüpft markiert.

Was ist neu in Version 3.0?

Neu gestalteter Insights-Tab mit Year-in-Pixels-Ansicht, vier Design-Themes, opt-in Apple Health- und WeatherKit-Faktoren, die das Stimmungs-Modell rein on-device füttern, PDF-Export, CSV-Import und ein transparentes Privacy Center, das jede Berechtigung und ihren Verwendungszweck dokumentiert.

Bio & Kontakt

Marvin Blome
Marvin Blome Founder, InnerPulse (Hamburg, Germany)

Marvin Blome ist Indie-Developer und Marketing Manager aus Hamburg. InnerPulse ist sein erstes eigenständiges Produkt. Hauptberuflich verantwortet er Marketing und internationale Expansion bei der ProjectWizards GmbH (Merlin Project, adoc Studio).

Screenshots

Cover-Bilder

Screens ohne Rahmen

Screenshots ohne iPhone-Rahmen, gruppiert nach App-Bereich.