InnerPulse ist eine privacy-first iOS-App für Selbstreflexion mittels der klinisch validierten Screening-Instrumente GAD-7 und PHQ-9. Komplett on-device, ohne Tracking, ohne Cloud, ohne Konto. Entwickelt vom deutschen Indie-Developer Marvin Blome. Verfügbar im App Store fürs iPhone in sieben Sprachen.
Presse
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Pressemitteilung
InnerPulse 3.0: klinisches Mental-Health-Screening, das das iPhone nie verlässt
In den Medien
Schnellfakten
- App-Name
- InnerPulse - GAD-7 & PHQ-9
- Plattform
- iOS (iPhone)
- Kategorie
- Health & Fitness
- Aktuelles Ranking
- Platz 13, Paid Health & Fitness, Deutschland (Stand 28.04.2026)
- Version
- 3.0
- Sprachen
- Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Hindi, Japanisch, Vereinfachtes Chinesisch
- Preismodell
- Einmalkauf, paid-upfront - keine Abos, keine In-App-Käufe
- Datenerfassung
- Keine. 0 Tracking. Komplett on-device.
- Entwickler
- Marvin Blome (Indie, Hamburg)
- Homepage
- mblome.com/de/innerpulse
- Bisherige Coverage
- 9to5Mac (Feature, 25.04.2026)
Boilerplate
InnerPulse macht zwei der weltweit am häufigsten eingesetzten klinischen Screening-Instrumente - GAD-7 für Angst und PHQ-9 für Depression - als persönliches Selbstreflexion-Tool fürs iPhone zugänglich. Im Gegensatz zu den meisten Mental-Health-Apps verzichtet InnerPulse vollständig auf Tracking, Cloud-Speicherung und Werbe-SDKs. Alle Daten verbleiben ausschließlich auf dem Gerät; das Privacy-Versprechen ist mit Standard-Tools wie Little Snitch in Minuten verifizierbar. InnerPulse ist als Einmalkauf erhältlich, ohne Abo-Modell, in sieben Sprachen lokalisiert und wurde vom deutschen Indie-Developer Marvin Blome aus Hamburg entwickelt.
InnerPulse ist eine iOS-App für strukturierte Selbstreflektion auf Basis der klinisch validierten Screening-Instrumente GAD-7 (Generalized Anxiety Disorder) und PHQ-9 (Patient Health Questionnaire). Beide Instrumente werden seit über zwei Jahrzehnten weltweit in der psychotherapeutischen Praxis und Forschung eingesetzt; sie gelten als Goldstandard für die Erfassung von Angst- und Depressionssymptomen. InnerPulse macht diese Instrumente in einer Form zugänglich, die das Niveau und den Anspruch der Originalinstrumente respektiert: keine Gamification, keine Werbung, keine Manipulation des Nutzerverhaltens.
Im Gegensatz zu typischen Mental-Health-Apps verzichtet InnerPulse vollständig auf Tracking, Analytics-SDKs und Cloud-Speicherung. Sämtliche Daten verbleiben ausschließlich auf dem Gerät; die App benötigt keinen eigenen Server, um zu funktionieren. Dieses Privacy-Versprechen ist nicht nur eine Marketing-Aussage, sondern technisch verifizierbar - etwa mit Little Snitch oder einem HTTP-Proxy.
InnerPulse ist als einmaliger Kauf im App Store erhältlich, ohne Abo-Modell, ohne In-App-Käufe und in sieben Sprachen lokalisiert (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Hindi, Japanisch, Vereinfachtes Chinesisch). Die App wurde vom Indie-Developer Marvin Blome aus Hamburg entwickelt und im April 2026 veröffentlicht.
Zitate
Gründer-Zitate
- Marvin Blome, Founder InnerPulse
„Mental-Health-Apps haben in den letzten Jahren wiederholt das Vertrauen ihrer Nutzer gebrochen - durch Daten-Sharing mit Werbenetzwerken, intransparente Cloud-Speicherung, undurchsichtige Datenflüsse. InnerPulse ist meine Antwort darauf: eine App, deren Datenschutz-Versprechen nicht auf einer Datenschutzerklärung beruht, sondern auf der Architektur. Mit Little Snitch in zwei Minuten verifizierbar."
„GAD-7 und PHQ-9 sind nicht meine Erfindung - sie sind seit Jahrzehnten klinisch validierte Standardinstrumente, die Hunderttausende Therapeutinnen und Therapeuten weltweit nutzen. Mein Beitrag ist, sie in einer App zugänglich zu machen, die das Niveau dieser Instrumente respektiert: keine Gamification, keine Push-Manipulation, keine Werbung. Wer InnerPulse benutzt, soll merken: das ist ein ernstgemeintes Werkzeug, kein Lifestyle-Produkt."
„Ich wollte eine App bauen, die ich selbst gerne benutze - und die ich Freunden empfehlen kann ohne Bauchweh. Als Solo-Developer hat man den Luxus, keine VC-Wachstumsmetrik bedienen zu müssen. Das hat InnerPulse erlaubt, das Gegenteil dessen zu sein, was die meisten Mental-Health-Apps inzwischen geworden sind: still, fokussiert, ohne Hintertüren."
„InnerPulse folgt konsequent Apples Design-Philosophie: SwiftUI-native, minimal, ruhig. Die App soll sich anfühlen wie ein gut gemachter Stift, der zur Selbstreflektion einlädt - nicht wie ein Engagement-Tool, das Aufmerksamkeit monetarisiert. Jeder Screen ist eine bewusste Entscheidung, was wir nicht zeigen."
Externe Stimmen
"InnerPulse aims to solve that, while keeping privacy at the center. A native-feeling UI, embracing the Liquid Glass design language of iOS 26."
"Structured reflection without surveillance — exactly what a lot of people quietly want but don't trust most apps to do."
"I have been using a spreadsheet for the exact same purpose. This replaces that entirely. Tracking factors in my life like that has been an absolute game changer and this app makes it even easier."
Hintergrund
GAD-7 Generalized Anxiety Disorder Scale
Sieben-Item-Fragebogen zur Erfassung generalisierter Angstsymptome. Entwickelt 2006 von Robert L. Spitzer, Kurt Kroenke, Janet B.W. Williams und Bernd Löwe; publiziert im Archives of Internal Medicine. Wird heute weltweit in der Primärversorgung und Psychotherapie eingesetzt; gilt als kurzes, valides und reliables Screening-Tool.
Warum InnerPulse das nutzt: GAD-7 ist kurz genug für wöchentliche Anwendung, ohne lästig zu werden, und seine Schweregrad-Bänder lassen sich direkt mit dem abgleichen, womit Therapeut:innen ohnehin arbeiten - nützlich als Gesprächseinstieg in Therapie-Sitzungen.
PHQ-9 Patient Health Questionnaire
Neun-Item-Fragebogen zur Erfassung depressiver Symptome auf Basis der DSM-IV-Kriterien für Major Depression. Entwickelt 1999 von Spitzer, Kroenke und Williams im Rahmen des PRIME-MD-Projekts (Primary Care Evaluation of Mental Disorders). Internationaler De-facto-Standard für Depressions-Screening in Forschung und Praxis.
Warum InnerPulse das nutzt: PHQ-9 ist das Instrument, das die meisten Therapeut:innen im deutsch- und englischsprachigen Raum ohnehin verwenden. Den exakt gleichen Fragebogen in einer persönlichen App zu haben, bedeutet Kontinuität - keine Übersetzungs- oder Interpretations-Lücke beim Teilen der Ergebnisse mit Behandler:innen.
PHQ-4 Patient Health Questionnaire-4
Ultrakurzer Vier-Item-Fragebogen für ein gemeinsames Screening von Angst und Depression. Kombiniert die zwei Kern-Items aus GAD-7 (GAD-2) und die zwei Kern-Items aus PHQ-9 (PHQ-2). Entwickelt 2009 von Kroenke, Spitzer, Williams und Löwe; publiziert in Psychosomatics. Konzipiert als sehr ökonomisches Erst- oder Verlaufs-Screening, etwa in der Hausarztpraxis oder für regelmäßige Check-ins, wenn ein längerer Fragebogen nicht praktikabel ist. Auffällige Werte deuten auf eine vertiefende Erfassung mit GAD-7 oder PHQ-9 hin.
Warum InnerPulse das nutzt: PHQ-4 dauert etwa 30 Sekunden. Das ist das richtige Instrument für „Ich bin mir nicht sicher, ob das überhaupt was ist"-Tage - ein niederschwelliger Puls-Check, der hilft zu entscheiden, ob ein längerer Fragebogen lohnt.
K-10 Kessler Psychological Distress Scale
Zehn-Item-Fragebogen zur Erfassung allgemeiner psychischer Belastung („psychological distress") über die letzten vier Wochen. Entwickelt Ende der 1990er Jahre von Ronald C. Kessler an der Harvard Medical School im Rahmen der US National Comorbidity Survey; publiziert 2002 in Psychological Medicine. Im Gegensatz zu GAD-7 und PHQ-9 fragt K-10 nicht spezifisch nach Angst oder Depression, sondern nach unspezifischen Symptomen psychischer Belastung (Nervosität, Hoffnungslosigkeit, Erschöpfung, Anspannung). Wird unter anderem in nationalen Gesundheitssurveys in Australien und den USA eingesetzt und gehört zu den am breitesten validierten Distress-Skalen.
Warum InnerPulse das nutzt: K-10 ist weniger label-belastet als GAD-7 oder PHQ-9. Für Nutzer:innen ohne formale Diagnose, oder die unsicher sind, ob ihr Erleben „zählt", bietet es eine Möglichkeit, Belastung zu erfassen, ohne in eine Kategorie gedrückt zu werden.
Datenschutz
Die folgenden Aussagen sind keine Marketing-Versprechen, sondern technisch nachprüfbar. Apple stellt diese Informationen im App Store unter „App Privacy" zentral bereit; Netzwerk-Aktivität kann mit Standard-Tools wie Little Snitch (macOS), Charles Proxy oder mitmproxy verifiziert werden.
- Apple Privacy Nutrition Label: „Data Not Collected" über alle Kategorien.
- Netzwerk: Kein eigener Server-Backend, keine Analytics-Endpunkte. Zwei optionale Apple-Plattform-Features (WeatherKit für Wetter-Faktoren, On-Device Speech für Sprach-Notizen) sind standardmäßig aus; bei expliziter Aktivierung kontaktieren sie ausschließlich Apple-Services.
- Datenpersistenz: Lokale SwiftData-Speicherung auf dem Gerät. Keine iCloud-Synchronisation, kein eigener Server-Backend.
- Konto: Kein User-Account erforderlich. Keine Anmeldung, keine E-Mail-Erfassung.
- SDKs: Keine Analytics-, Werbe- oder Tracking-SDKs eingebunden.
- Feedback: Über expliziten User-initiierten Mailto-Link - keine versteckte Telemetrie.
FAQ
Warum nur iPhone?
InnerPulse ist nativ in SwiftUI und SwiftData gebaut, mit tiefer Integration in Apple-Plattform-Features, die das Privacy-Versprechen architektonisch durchsetzbar machen: On-Device-Speicherung, opt-in HealthKit, opt-in WeatherKit. Eine Android- oder Web-Version müsste das Security-Modell von Grund auf neu bauen. Als Solo-Entwickler zählt Fokus.
Warum keine iPad-Version?
Mood-Tracking ist eine Hosentaschen-Routine, keine Desk-Aktivität. Das Interaktions-Modell - kurze Check-ins zwischen Terminen, beim Spaziergang, vor dem Schlafen - setzt ein Handy in der Hand voraus. iPad-Support würde die Oberfläche erweitern, ohne klaren Use-Case.
Warum Einmalkauf statt Abo?
Die meisten Abo-Apps müssen Engagement maximieren, um die monatliche Gebühr zu rechtfertigen. Mental-Health-Apps sind besonders anfällig für diese Falle: Streaks, Benachrichtigungen, Gamification - alles darauf ausgelegt, dass Nutzer:innen die App öffnen, nicht dass sie sich besser fühlen. Ein Einmalkauf entfernt diesen Interessenkonflikt. Die App verdient einmal Geld und hat danach keinen kommerziellen Grund, Verhalten zu manipulieren.
Ist das ein Medizinprodukt oder Diagnose-Tool?
Nein. InnerPulse ist ein Selbstreflexions-Tool. Die enthaltenen Fragebögen (GAD-7, PHQ-9, PHQ-4, K-10) sind Screening-Instrumente - sie helfen Mustern zu erkennen, nicht Diagnosen zu stellen. Die App kommuniziert das an mehreren Stellen explizit und verweist bei erhöhten Werten auf professionelle Hilfe.
Wie ist das Privacy-Versprechen verifizierbar?
Drei Checks, die jede:r Techniker:in in unter 10 Minuten durchführen kann: - Apple Privacy Nutrition Label im App-Store-Listing. - Netzwerk-Monitor (Little Snitch auf macOS, Charles Proxy, mitmproxy) bei Nutzung: mit Default-Einstellungen kein Outbound-Traffic. - PrivacyInfo.xcprivacy in der App: Tracking-Flag ist false, erfasste Daten sind als nicht mit Nutzer-Identität verknüpft markiert.
Was ist neu in Version 3.0?
Neu gestalteter Insights-Tab mit Year-in-Pixels-Ansicht, vier Design-Themes, opt-in Apple Health- und WeatherKit-Faktoren, die das Stimmungs-Modell rein on-device füttern, PDF-Export, CSV-Import und ein transparentes Privacy Center, das jede Berechtigung und ihren Verwendungszweck dokumentiert.
Bio & Kontakt
Marvin Blome ist Indie-Developer und Marketing Manager aus Hamburg. InnerPulse ist sein erstes eigenständiges Produkt. Hauptberuflich verantwortet er Marketing und internationale Expansion bei der ProjectWizards GmbH (Merlin Project, adoc Studio).
Marvin Blome ist Marketing Manager bei der ProjectWizards GmbH, einem familiengeführten deutschen Apple-Software-Unternehmen mit Sitz in Melle. Dort verantwortet er Marketing, Strategie und internationale Expansion für die Produkte Merlin Project (hybrides Projektmanagement für macOS, iPadOS und iOS) und adoc Studio (AsciiDoc-basierter Technical-Writing-Editor). Marvin hat einen MSc in General Management von der HHL Leipzig und arbeitete vor seinem Wechsel zu ProjectWizards bei Hewlett Packard Enterprise. InnerPulse ist sein erstes eigenständiges Produkt - entstanden parallel zur Hauptrolle, vollständig in SwiftUI und SwiftData entwickelt, mit dem Anspruch, eine Mental-Health-App zu bauen, die er selbst guten Gewissens benutzen und empfehlen kann. Marvin lebt in Hamburg.
- marvin.blome@gmail.com
- Homepage
- https://www.mblome.com/de/innerpulse
- Documentation
- https://www.mblome.com/de/innerpulse/help
- Privacy Policy
- https://www.mblome.com/de/innerpulse/privacy
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