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Privater, offline Mood Tracker: InnerPulse ohne Konto und Cloud

InnerPulse laeuft zu 100 Prozent auf deinem Geraet. Kein Konto, keine Cloud, keine Analytics- oder Tracking-SDKs. Das Datenschutz-Versprechen steckt in der Architektur, nicht in einem Werbetext, und du kannst es selbst nachpruefen.

Stimmungsdaten gehoeren zu den intimsten Daten, die es gibt. Sie sagen, wann es dir schlecht ging, was du genommen hast, wie du geschlafen hast, mit wem du Zeit verbracht hast. Die meisten Mood Tracker speichern genau das in einer Cloud, hinter einem Konto, oft begleitet von Analytics-SDKs, die Nutzungsverhalten an Dritte melden. Du sollst darauf vertrauen, dass alle Beteiligten verantwortungsvoll damit umgehen.

InnerPulse loest das Problem anders: Es entsteht gar nicht erst. Die App laeuft zu 100 Prozent auf deinem Geraet. Es gibt kein Konto, keine Cloud, kein Backend und keine Tracking-SDKs. Deine Daten koennen nicht missbraucht werden, die irgendwo liegen, weil sie nirgendwo liegen ausser bei dir. Diese Seite erklaert, was on-device technisch bedeutet, wie du das Versprechen in wenigen Minuten selbst pruefst, und wo die ehrlichen Grenzen dieses Ansatzes liegen.

On-device heisst on-device

Viele Apps werben mit "Datenschutz" und meinen damit, dass ihre Server gut verschluesselt sind. Das ist ein anderes Versprechen. Es bedeutet immer noch: Deine Daten verlassen dein Geraet, landen bei einem Anbieter und du vertraust dessen Sicherheit.

InnerPulse speichert deine Eintraege in einer lokalen Datenbank (SwiftData) auf deinem iPhone. Es gibt keinen Schritt, in dem diese Daten an einen Server gesendet werden, weil es keinen Server gibt, an den sie gehen koennten. Konkret:

  • Kein Konto. Du legst keine E-Mail an, kein Passwort, kein Login. Du oeffnest die App und trackst. Es gibt keine Nutzerkennung, ueber die deine Daten irgendwo zugeordnet werden koennten.
  • Keine Cloud, kein Backend. InnerPulse betreibt keine eigene Serverinfrastruktur. Deine Stimmungsdaten werden nirgendwo hochgeladen, synchronisiert oder gespeichert ausserhalb deines Geraets.
  • Keine Analytics- oder Tracking-SDKs. Keine eingebauten Bausteine, die Nutzungsverhalten, Crash-Profile mit Werbe-IDs oder Verhaltensdaten an Dritte schicken. Die App misst dich nicht.
  • Die Analyse rechnet lokal. Die Korrelations-Engine, die Wechselwirkungs-Insights und die Statistiken werden auf deinem Geraet berechnet. Es gibt keinen "Insights-Server", der deine Daten zum Auswerten braucht.

Das ist der Unterschied zwischen "wir schuetzen deine Daten" und "wir haben deine Daten gar nicht". InnerPulse gehoert in die zweite Kategorie.

Das Versprechen steckt in der Architektur, nicht im Werbetext

Datenschutz-Versprechen sind billig. Jede App schreibt sie in ihren Store-Text. Der Unterschied bei InnerPulse ist, dass du das Versprechen nicht glauben musst, sondern pruefen kannst, weil es eine Eigenschaft der Architektur ist und keine Behauptung.

So machst du es selbst in wenigen Minuten:

  • Mit einem Netzwerkmonitor. Installiere ein Werkzeug wie Little Snitch (Mac, beim Sync getethert) oder leite den iPhone-Verkehr ueber einen HTTP-Proxy wie Proxyman oder Charles. Nutze InnerPulse ganz normal: Eintraege anlegen, Tests machen, Insights ansehen. Du wirst sehen, dass die App keine Stimmungsdaten nach aussen sendet.
  • Im Flugmodus. Schalte das Geraet offline und benutze die App. Alles funktioniert weiter: tracken, auswerten, exportieren. Eine App, die deine Daten zum Funktionieren in die Cloud schicken muesste, wuerde im Flugmodus stillstehen. InnerPulse nicht.

Das ist der Sinn von on-device: Du musst niemandem vertrauen, weil es nichts zu vertrauen gibt. Das technische Hintergrundbild zeichnen wir auch auf der Datenschutzseite genauer nach.

DSGVO-nativ und Made in Europe

Weil keine personenbezogenen Daten das Geraet verlassen, gibt es bei InnerPulse keine Datenverarbeitung im Sinne der DSGVO, die du irgendwem erlauben muesstest. Kein Auftragsverarbeiter, kein Datentransfer in Drittlaender, keine Einwilligungs-Banner fuer Tracking, weil es kein Tracking gibt. Datenschutz ist hier nicht ein Compliance-Anhaengsel, sondern faellt automatisch aus der Bauweise heraus.

InnerPulse ist in Europa entwickelt. Fuer viele Menschen, gerade bei sensiblen Gesundheitsdaten, ist das ein zusaetzliches Vertrauenssignal: kein Datentransfer in Rechtsraeume mit schwaecherem Datenschutz, weil ueberhaupt kein Datentransfer stattfindet. Wer wissen will, wer dahintersteht, findet das unter hinter der App.

Optional: Apple Health und WeatherKit, und nur mit Apple

Zwei Funktionen koennen optional Daten austauschen, und es ist wichtig, hier ehrlich zu sein, was passiert.

  • Apple Health kannst du opt-in verbinden, etwa um Schlaf als Faktor automatisch zu uebernehmen oder ausgewaehlte Werte zurueckzuschreiben. Dieser Austausch findet zwischen InnerPulse und Apples Health-Datenbank statt, beide auf deinem Geraet. Es geht nicht an InnerPulse-Server, die es nicht gibt.
  • WeatherKit kannst du opt-in aktivieren, um Wetter als Faktor mitzuerfassen. Dafuer wird einmalig ein Standort-Lookup gemacht, der ueber Apples Dienst laeuft. Auch hier ist Apple der Gegenueber, nicht InnerPulse.

Beide Funktionen sind ausdruecklich optional. Wenn du sie aus laesst, tauscht InnerPulse mit niemandem etwas aus. Wenn du sie anschaltest, ist der einzige Partner Apple, gegenueber dem du als iPhone-Nutzer ohnehin schon stehst. Es kommt kein zusaetzlicher Dritter ins Spiel.

Face-ID-Sperre fuer die zweite Verteidigungslinie

On-device schuetzt deine Daten davor, das Geraet zu verlassen. Es schuetzt nicht automatisch davor, dass jemand dein entsperrtes Telefon in die Hand nimmt. Dafuer gibt es eine optionale App-Sperre per Face ID oder Touch ID. Selbst wenn jemand dein Geraet benutzt, sieht er deine Eintraege erst nach biometrischer Bestaetigung. Gerade bei einem Tagebuch, das medikamentenbezogene oder klinisch relevante Eintraege enthalten kann, ist diese zweite Schicht sinnvoll.

Backup-Ehrlichkeit: der Preis der Privatheit

Hier ist der ehrliche Teil, den die meisten Apps nicht aussprechen. Konsequente Privatheit hat einen Preis, und der heisst Backup-Verantwortung.

Weil InnerPulse keine eigene Cloud hat, gibt es keinen automatischen Anbieter-Sync, der deine Daten beim Geraetewechsel wiederherstellt. Daraus folgt:

  • Wenn du iOS iCloud-Backup aktiviert hast, wird die InnerPulse-Datenbank als Teil dieses geraeteweiten Backups mitgesichert. Du kannst die App in den iOS-Einstellungen auch vom Backup ausschliessen.
  • Wenn du weder iCloud-Backup noch einen Export hast und das Geraet verlierst oder es kaputtgeht, sind die Daten weg. Es gibt keinen Anbieter, der eine Kopie aufbewahrt, weil genau das der Punkt ist.

Deshalb solltest du regelmaessig exportieren. InnerPulse bietet CSV (auch pro Einzelfrage), JSON und einen PDF-Report. Ein gelegentlicher Export ist nicht nur ein Backup, er ist auch das Dokument, das du zu einem Arzt- oder Therapietermin mitnehmen kannst. Das ist der Trade-off: maximale Privatheit gegen ein bisschen Eigenverantwortung. Fuer sensible Gesundheitsdaten halten ihn viele Menschen fuer richtig.

Wie sich das von den ueblichen Alternativen unterscheidet

Die meisten populaeren Mood Tracker treffen hier eine andere Entscheidung. Eine gamifizierte Casual-App wie in InnerPulse vs Daylio beschrieben bietet ein Cloud-Backup ueber ein Konto, was bequem ist, aber bedeutet, dass deine Daten auf einem Server liegen. Apples eigene Loesung, verglichen unter InnerPulse vs Apple Health, ist vorinstalliert und vertrauenswuerdig, koppelt deine State-of-Mind-Daten aber an die iCloud-Health-Synchronisierung.

Am naechsten an InnerPulses Haltung liegt eine schlanke Offline-Tagebuch-App, wie unter InnerPulse vs Moodistory beschrieben: ebenfalls Einmalkauf und offline. Der Unterschied ist, dass InnerPulse zusaetzlich klinische Screenings, die Korrelations-Engine, Subdimensionen und Apple Watch mitbringt, ohne dabei die Privatheit aufzugeben. Privat sein und funktionsreich sein schliessen sich nicht aus.

Fuer wen ein privater, offline Mood Tracker das Richtige ist

InnerPulse passt, wenn:

  • Du sensible Themen trackst, etwa Medikamente, Substanzgebrauch oder klinisch relevante Symptome, und "nichts verlaesst mein Handy" fuer dich nicht verhandelbar ist.
  • Du grundsaetzlich kein weiteres Konto und keine weitere Cloud willst.
  • Du das Datenschutz-Versprechen lieber selbst nachpruefst, als es zu glauben.
  • Du bereit bist, fuer diese Privatheit gelegentlich selbst ein Backup zu exportieren.

Eine Cloud-App ist vielleicht die bessere Wahl, wenn:

  • Automatischer, geraeteuebergreifender Sync ohne eigenes Zutun fuer dich wichtiger ist als reine On-Device-Speicherung, und du bereit bist, deine Daten dafuer einem Anbieter anzuvertrauen.

Eine kurze, wichtige Einordnung

InnerPulse ist ein Werkzeug zur Selbstbeobachtung und Selbsteinschaetzung, ausdruecklich keine Diagnose. Die enthaltenen Screenings sind validierte Fragebogen und ersetzen keine aerztliche Abklaerung. Bei akuter Belastung blendet die App Krisen-Kontakte fuer den DACH-Raum ein (AT 142, CH 143, DE 0800-Nummern). Diese Hilfsangebote funktionieren auch offline, weil sie in der App hinterlegt sind und keinen Server brauchen.

Das Fazit

Ein wirklich privater Mood Tracker ist einer, dessen Datenschutz du nicht glauben musst, weil du ihn pruefen kannst. InnerPulse laeuft zu 100 Prozent auf deinem Geraet, ohne Konto, ohne Cloud, ohne Tracking, mit optionaler Face-ID-Sperre und einer ehrlichen Ansage zum Thema Backup. Apple Health und WeatherKit bleiben optional und gehen nur an Apple. Das Versprechen steckt in der Architektur, und mit einem Netzwerkmonitor oder dem Flugmodus siehst du in Minuten, dass es haelt. Mehr ueber die App findest du unter InnerPulse.

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