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Erste Schritte

Was InnerPulse ist, wie die App aufgebaut ist und wie du in unter zwei Minuten startest.

Onboarding-Bildschirm von InnerPulse mit Willkommens-Slide und animierten Mockups

InnerPulse ist eine Stimmungs-Tracking-App für iPhone, iPad und Apple Watch. Du trägst täglich deine Stimmung ein, markierst Einflussfaktoren und siehst über die Zeit Muster. Die App ergänzt das tägliche Mood-Tracking um klinisch etablierte Fragebögen wie PHQ-9 und GAD-7. Diese Kombination ist der eigentliche Unterschied zu Apps wie Daylio oder Bearable: subjektive Wahrnehmung plus objektive Screening-Scores im selben Ort.

InnerPulse arbeitet komplett offline. Deine Daten bleiben auf deinen Geräten. Auf Wunsch hält der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Geräte-Sync iPhone und iPad auf demselben Stand. Es gibt keinen Account, keinen Server und kein Analytics. Wer InnerPulse benutzt, bleibt anonym, auch gegenüber uns.

Wer InnerPulse nutzt

Die App ist für drei Gruppen entworfen:

  • Selbstbeobachter: Menschen, die wissen wollen, was ihre Stimmung beeinflusst. Was zieht runter, was hilft hoch.
  • Therapie-Begleiter: Wer mit Therapeutin oder Psychiater arbeitet, bringt mit InnerPulse strukturierte Daten in den Folgetermin statt einer Erinnerung an die letzten zwei Wochen.
  • Medikations-Tracker: Wer ein Antidepressivum oder ein anderes Psychopharmakon einstellt, bringt mit InnerPulse den Verlauf von Stimmung, Nebenwirkungen und Fragebogen-Scores in das Gespräch mit der Ärztin. Ob ein Medikament wirkt, beurteilt die Ärztin, nicht die App.

Was InnerPulse nicht ist: keine Diagnose, kein Therapie-Ersatz, kein Notruf-System. Bei akuten Krisen findest du Hotlines im Kapitel Hilfe in Krisen.

Die vier Bereiche der App

InnerPulse hat vier Tabs. Jeder Tab hat eine klare Aufgabe.

  • Tagebuch: hier trägst du täglich deine Stimmung ein.
  • Fragebogen: hier beantwortest du klinisch etablierte Fragebögen.
  • Auswertung: hier zeigt dir die App Trends, Top-Einflussfaktoren und Statistiken.
  • Einstellungen: hier verwaltest du Erinnerungen, Faktoren, Theme und Datenexport.

Onboarding

Beim ersten Start führt dich ein Walkthrough in sieben kurzen Schritten durch die Kernfunktionen. Du kannst ihn jederzeit überspringen. Er erscheint nur einmal.

Onboarding-Slide drei zeigt, wie InnerPulse Muster in deinen Einträgen findet

Die Slides zeigen kein Video und keine Werbung. Du siehst echte App-Mockups, die mit Beispieldaten animiert sind. Das macht klar, was die App tut, ohne abstrakte Begriffe.

Dein erster Eintrag

Öffne den Tab Tagebuch und tippe auf das Plus-Symbol. Ziehe den Farbschieber auf deine aktuelle Stimmung. Tippe unter Wie fühlst du dich? bis zu drei Gefühle an, wenn du magst. Wähle ein bis drei Faktoren. Schreibe eine kurze Notiz, wenn du möchtest. Tippe oben rechts auf das Häkchen. Der Editor schließt sofort, fertig.

Mehr Details, Fotos und Dateien am Eintrag und die Smart-Suggestions findest du im Kapitel Stimmungs-Tagebuch.

Dein erster Check-In

Wechsle in den Tab Fragebogen. Wähle einen Fragebogen aus der Liste. Beantworte die Fragen seitenweise. Am Ende siehst du deinen Score mit einer Einordnung. Du kannst jeden Test beliebig oft wiederholen.

Wenn du das erste Mal screenest und nicht weißt, wo anfangen: der PHQ-4 dauert keine Minute und gibt dir ein erstes Bild zu Depressions- und Angst-Komponenten. Mehr dazu im Kapitel Check-In-Fragebögen.

iPad und Split-Screen

InnerPulse auf dem iPad im Querformat, links die Tagebuch-Liste, rechts der Stimmungsverlauf und der ausgewählte Eintrag

InnerPulse läuft auf dem iPhone und auf dem iPad. Hältst du das iPad quer, teilt die App jeden Tab in zwei Spalten: links wählst du aus, rechts siehst du das Detail. Dasselbe gilt für das iPhone Duo im Buchformat.

  • Tagebuch: links die Liste deiner Einträge, rechts oben der Stimmungsverlauf und darunter der gewählte Eintrag. Ohne Auswahl zeigt die rechte Spalte den neuesten Eintrag. Tippst du auf einen Punkt im Verlauf, wählst du den Eintrag dieses Tages.
  • Fragebogen: links alle Fragebögen, rechts der Verlauf und das Ergebnis des gewählten Tests.
  • Auswertung: links die Übersicht mit den Kacheln, rechts die gewählte Detailseite, etwa ein einzelner Faktor.
  • Einstellungen: links die Liste, rechts die gewählte Unterseite. Beim Öffnen zeigt die rechte Spalte Auf einen Blick.

Neuer Eintrag und Bearbeiten öffnen in der rechten Spalte, die Liste links bleibt stehen. Drehst du das Gerät, während du schreibst, bleibt der Editor mit deinen Eingaben offen und du schreibst weiter.

Hochkant, in einem schmalen Fenster und auf dem iPhone zeigt InnerPulse wie gewohnt eine Spalte. Das 13-Zoll-iPad ist auch hochkant breit genug für zwei Spalten.

Mit dem optionalen Geräte-Sync bleiben iPhone und iPad auf demselben Stand. Ohne ihn führt jedes Gerät sein eigenes Tagebuch. Mehr im Kapitel Datenschutz & Sicherheit. Die Apple Watch synchronisiert mit dem iPhone.

Was gut zu wissen ist

  • Du musst nicht täglich tracken. Die App zählt keine Streaks und bestraft Pausen nicht.
  • Es gibt keinen Account, und der Geräte-Sync ist ab Werk aus. Wenn iCloud-Backup auf deinem iPhone aktiv ist, wird InnerPulse wie jede andere App mitgesichert. Wie du das aktiv ausschließt, steht im Kapitel Datenschutz & Sicherheit.
  • Alles, was du eingibst, bleibt auf deinem Gerät, auch Fotos und Dateien an deinen Einträgen.
  • InnerPulse reicht über das iPhone hinaus: Du loggst auch von der Apple Watch und über Widgets & Sperrbildschirm, ohne die App zu öffnen.
  • Die App ist in sieben Sprachen verfügbar: Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch, Hindi, Japanisch und vereinfachtes Chinesisch. Die Sprache richtet sich nach deiner iOS-Systemsprache.

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